De gustibus non est disputandum

Zeiss-Ausstellungen im Ausland waren meist harte Knochenarbeit, sowohl in der Vorbereitungsphase, aber auch während der Ausstellung selbst. Das Standpersonal hatte zwar technische Kräfte für den Aufbau mit großer Erfahrung im Improvisieren, teils von Zeiss selbst bekannte alte Hasen wie ..., in späteren Jahren rückte die DEWAG mit ihrer Truppe an. Standpersonal war doppeldeutig, denn das Personal am Messe- bzw. - Ausstellungsstand konnte sich nur selten setzen oder eine Ruhepause einlegen. Neun Stunden stehen strapazierten den Körper. Im Laufe der Zeit veränderte sich das Geräteprofil, immer mehr komplizierte Großgeräte mußten in Funktion vorgeführt werden, so daß auch die Qualifikation der technischen Kaufleute überfordert war. Zwei Beispiele, vielleicht nicht ganz typisch seien erwähnt. Zur Indian International Industries Fair in New Delhi, die 1955 rund drei Monate dauerte





PB, 2004
Last modified: Mon 9. February 2004